Will man sich dem Künstler Eckhard Kremers nähern, so betrachte man zu allererst seine Arbeiten auf Papier, denn ein für das Verständnis zentrales gestalterisches Kriterium in seinem Werk ist, dass sich die lkonographie der Bilder und Bildserien aus einem Netzwerk von Assoziationen und Bezügen entwickelt. Seine vielfältigen Rückbeziehungen im Kontext der Kunstgeschichte sowie seine Adaptionen multimedialer Bildeindrücke, die sich in der Verwendung von Zeitschriftenbildern, Fundstücken und Fotografien dokumentieren, sind am sinnfälligsten auf Papier nachvollziehbar. In den Radierungsserien, den collagierten Bildwerken sowie den Skizzen und tagebuchartigen Zeichnungen und Zeichnungsobjekten folgt Kremers seiner experimentellen Idee von Verdichtung und Komprimierung der Themen und Inhalte durch Übereinanderlagerung, Kontragewichtung und Beziehungsetzung in der Bildfläche. (aus dem Vorwort von Gabriele Uelsberg)
book 92 pagesformat 30,50 cm x 23 cmcolored imagesgerman language
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